Der Mann, der niemals ein Wort sprach, wird der Schrecken der Dämonen genannt.
In der gesamten Bibel spricht der heilige Josef kein einziges Wort.
Er ist schweigsam, aber er handelt.
Er steht mitten in der Nacht auf, um nach Ägypten zu fliehen.
Er beschützt die Jungfrau.
Er erzieht den Sohn Gottes.
Sein Titel in der Litanei lautet: Terror Daemonum – Schrecken der Dämonen.
Warum?
Weil Josef glaubt. Und weil er gehorcht.
Als der Engel zu ihm spricht, diskutiert Josef nicht.
Er fragt nicht nach Erklärungen.
Er fordert keine Sicherheiten.
Er tut, was der Herr ihm befohlen hat – und nimmt Maria zu sich.
So trifft der Glaube Josefs auf den Glauben Mariens.
Maria glaubt mit dem Wort.
Josef glaubt mit der Tat.
Beide sagen Ja – aber Josef sagt es mit seinem Leben.
Das ist reiner Gehorsam des Glaubens.
Nicht laut.
Nicht sichtbar für die Welt.
Aber vollkommen.
Darum wird Josef zum Hüter des größten Geheimnisses der Geschichte:
dass Gott Mensch wird.
Er bewahrt, was „von Ewigkeit her in Gott verborgen war“.
Er trägt Verantwortung für das Heil der Welt – ohne je im Mittelpunkt zu stehen.
Weil Satan diesen Glauben fürchtet.
Er fürchtet den Mann, der sich Gott ganz unterordnet.
Der sich nicht selbst verwirklicht, sondern sich hingibt.
Der seine Pflicht tut
ohne zu klagen,
ohne zu prahlen,
ohne zu zögern.
In einem Zeitalter der Vaterlosigkeit und Unreinheit
brauchen wir den Geist des heiligen Josef mehr denn je.
Unsere moderne Welt wird geplagt von schwachen Männern,
zerbrochenen Familien
und dem Zusammenbruch der Vaterschaft.
Der heilige Josef ist das Gegenmittel für diese Zeit.
Ein Mann des Glaubens.
Ein Mann des Gehorsams.
Ein Mann der Stille, in der Gott handeln kann.
Heiliger Josef, Schrecken der Dämonen, ora pro nobis!